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Gesundheit lässt sich einrichten.

Interview mit unserem Praktikanten Waseem Dakak

September 2018

Von Juli bis September 2018 absolvierte Waseem Dakak im Rahmen seines Maschinenbau-Studiums ein 10-wöchiges Praktikum bei Nitzbon.

Waseem, magst du uns kurz etwas über dich erzählen?
Mein Name ist Waseem Dakak, ich bin 26 Jahre alt und komme aus Homs in Syrien. In Deutschland bin ich seit fast vier Jahren. Als die Lage in Syrien immer schlimmer wurde, konnte ich nicht weiter studieren und habe entschieden, nach Deutschland zu gehen, um dort weiter zu studieren. Der Anfang in Deutschland war nicht so einfach. Ich war erst in einem kleinen Dorf, konnte dann aber durch ein Stipendium für einen Deutschkurs mit erhöhtem Niveau, den ich für mein Studium brauchte, nach Hamburg ziehen. Jetzt studiere ich an der HAW (Hochschule für Angewandte Wissenschaften) Hamburg Maschinenbau mit dem Schwerpunkt Entwicklung und Konstruktion. In Syrien habe ich bereits 6 von 10 Semestern Maschinenbau studiert, von denen in Deutschland 3 anerkannt wurden. Also habe ich im 3. Semester angefangen weiter zu studieren.

Wie bist du auf Nitzbon aufmerksam geworden?
Das ist eine lustige Geschichte (lacht). Im Vorbereitungssemester hat mir ein Kommilitone, der ebenfalls aus Syrien kommt, von seinem Praktikum vorgeschwärmt. Als es bei mir mit dem Praktikum so weit war, habe ich „Metallbauunternehmen Hamburg“ gegoogelt und bin dann auf Nitzbon gestoßen. Ich fand, dass sich alles, was das Unternehmen macht, sehr interessant anhört. Dann habe ich mit meinem Kommilitonen telefoniert und ihm von Nitzbon erzählt und er meinte ganz aufgeregt „Bei denen habe ich mein Praktikum gemacht, das war super!“. Da war für mich klar, dass ich mein Praktikum bei Nitzbon machen möchte.

Was hast du während deines Praktikums alles gemacht?
Ich war in der Fertigung und Produktion tätig. Am Anfang habe ich Grundlagen wie Feilen, Meißeln, Sägen und Biegen von Metall gelernt. Mir wurde gezeigt, wie die Maschinen funktionieren  und dann durfte ich auch Arbeiten wie Bohren, Fräsen und Schleifen übernehmen. Außerdem wurde mir das Schweißen beigebracht und ich durfte bei der Montage helfen. Zum Schluss war ich in der Konstruktion und habe gelernt, wie man technische Zeichnungen erstellt.

Was hat dir besonders gefallen?
Das Schweißen! (grinst) Ich wollte schon immer schweißen lernen und hatte nun endlich die Möglichkeit dazu. Das war toll! Auch die Umsetzung von der Zeichnung zum Produkt hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Was war für dich eine Herausforderung?
Eine Herausforderung waren für mich die vielen Fachbegriffe. Das ist in einer Fremdsprache ziemlich schwierig. Aber alle Mitarbeiter waren sehr hilfsbereit und geduldig.

Wie hast du das Arbeitsklima empfunden?
Als sehr angenehm. Wie gesagt, alle Mitarbeiter waren sehr hilfsbereit, haben mir sehr viel gezeigt und erklärt. Die Atmosphäre und der Kontakt der Mitarbeiter untereinander waren sehr gut. Ich habe mich wie in einer Familie gefühlt.

Wie geht es nach dem Praktikum für dich weiter?
In einem Jahr würde ich gerne eine Werkstudentenstelle finden und in drei Jahren mein Studium abschließen – und dann endlich arbeiten!


Wir freuen uns über dieses positive Feedback und wünschen Waseem für die Zukunft alles Gute!