Innovation und Tradition – Wir helfen Ihnen weiter!

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Firmengeschichte

Familienfreundliches Unternehmen

Nitzbon AG für vorbildlichen Arbeitsschutz ausgezeichnet





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Petra
Nitzbon-Grimberg

Innovation und Tradition –
Wir helfen Ihnen weiter!


Menschen mit eingeschränkter Bewegung ein Höchstmaß an Mobilität und Bewegung zu ermöglichen – das ist über 75 Jahren oberstes Ziel der Nitzbon AG. Das bleibt unser Anspruch auch in Zukunft. Basis für dieses erfolgreiche Handeln und Denken ist die zuverlässige handwerkliche Qualität verbunden mit der Vision, heute zu wissen, was den Menschen morgen helfen wird.

In der Ergotherapie ist unser Familienunternehmen seit mehr als 40 Jahren führend. Diesen entscheidenden Vorsprung am Markt erarbeiten wir uns durch eine ständige Kooperation mit erfahrenen, versierten Ergotherapeuten. Denn sie wissen, was nötig ist. Wir wissen, was möglich ist.

So haben wir im letzten Jahr einen weiteren großen Schritt in die Zukunft gemacht. Denn die Anforderungen sind gewachsen. Die Kostenträger fordern verstärkt, Menschen nach Unfällen oder Krankheiten wieder ins Arbeitsleben zu integrieren - um die Rentenkosten einzudämmen und qualifizierte Fachkräfte nicht zu verlieren.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, sind neue, passgenaue Therapiekonzepte und neue Produkte gefordert. So ist bei der Nitzbon AG eine Produktgruppe im Bereich „Berufsbezogene Rehabilitation“ entstanden. Wir nennen sie „WorkPark“.

Wir hoffen, dass wir Ihnen, liebe Patienten, neue Möglichkeiten bieten, Ihren Alltag zu meistern. Und Sie, liebe Therapeutinnen und Therapeuten, möchten wir mit unseren Innovationen und bewährten Produkten auch weiterhin bei Ihrer erfolgreichen Arbeit unterstützen.

Sollten Sie Anregungen haben, Ideen und Hinweise, freuen wir uns auf Ihre Reaktion. Nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf – gemeinsam finden wir Lösungen. Zum Wohle aller Menschen, die unsere Hilfe brauchen.

Die Nitzbon AG – Therapiemöbel made in Hamburg!


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Im Folgenden haben wir die Richtlinien für unser Denken und Handeln schriftlich formuliert.

1. Unsere Herkunft

1934 als handwerklicher Familienbetrieb und Schlosserei von Walter Nitzbon gegründet, entwickelte sich in den 60er Jahren der Stahl- und Metallbau. Die 70er Jahre brachten eine grundlegende Entscheidung des Nachfolgers der 2.Generation Uwe Nitzbon: die vollständige Konzentration auf den Ergotherapie- und Rehabereich. Heute, rund 40 Jahre später steht das Unternehmen – inzwischen die Nitzbon AG und in der 3.Generation von Petra Nitzbon-Grimberg geführt– als renommierter Spezialist für die Herstellung und den Vertrieb von Therapieprodukten und Hilfsmitteln. Unsere Herkunft ist unsere Stärke. Handwerkliche Qualität, flexible Fertigung – stets ganz nah an den Wünschen der Kunden.

2. Unsere Werte

Verantwortung gegenüber Mensch und Natur

Als innovatives Unternehmen sind wir uns unserer Verantwortung bewusst, wenn wir neue Produkte entwickeln.

Innerhalb unseres Unternehmens legen wir Wert auf Offenheit und eine Arbeitsatmosphäre der gegenseitigen Wertschätzung.

Gesundheitsschutz und Sicherheit am Arbeitsplatz sind uns ein besonderes Anliegen. In enger Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeitern entwickeln wir Maßnahmen zur Vermeidung von Unfällen und Gesundheitsgefahren.

Arbeits- und Gesundheitsschutz gehören zum Selbstverständnis unseres Handwerksbetriebes und leisten einen wichtigen Beitrag zum Betriebserfolg.

Zur optimalen Vereinbarkeit von Familie und Beruf erarbeiten wir gemeinsam mit unseren Mitarbeitern Ziele und Maßnahmen.

Umweltbewusstes Handeln ist für uns nicht nur eine unternehmerische Pflicht, sondern auch eine wichtige Voraussetzung, um unsere Wirtschaftlichkeit und Wettbe-werbsfähigkeit zu erhalten. Wir fördern deshalb das Umweltbewusstsein unserer Mitarbeiter und deren verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.

Fairness und Toleranz

Unseren Wettbewerbern begegnen wir als faire Konkurrenten, die am Markt geltende Spielregeln einhalten. Mit unseren Lieferanten pflegen wir Partnerschaften zum gegenseitigen Vorteil. Alle unsere Mitarbeiter betrachten wir als wesentliche Garanten des Erfolgs. Wir sind für Chancengleichheit und gegen jegliche Form von Diskriminierung, sei es aufgrund des Geschlechts oder einer bestimmten Rassen- oder Religionszugehörigkeit.

Bei Problemen suchen wir nicht Schuldige sondern Lösungen.

Qualitätsanspruch

Mit der Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen sind wir der Zufriedenheit unserer Kunden verpflichtet. Zur Optimierung und Qualitätssicherung integrieren wir hochwertiges Material und ausgereifte Technik in unsere tägliche Arbeit.

Unsere Produkte sollen den hohen Erwartungen und Sicherheitsansprüchen unserer Kunden gerecht werden.

3. Unsere Strategie

Langfristiges Denken und verantwortliches Handeln

Zu den Führungsprinzipien unseres Unternehmens zählen: langfristiges Denken, Effizienz und die Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmenserfolg. Unternehmerisch denken und handeln bedeutet "entscheiden", "gestalten", "verantworten", "weiterentwickeln". Damit unsere Mitarbeiter Verantwortung in diesem Sinne übernehmen können, bieten wir ihnen Arbeitsplätze mit vielfältigen Aufgaben und einen möglichst großen Entfaltungsspielraum.

Wir sehen qualifizierte Ausbildung sowie konsequente Fortbildung als Grundlage unserer weiteren Entwicklung und als Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft.

4. Unsere Ziele

Nachhaltiges Wachstum

Eine nachhaltige Wertsteigerung des Unternehmens erfordert langfristiges Denken und Handeln. Erfolgskriterien dafür sind wachsende Ertragskraft, innovative Produkte und Dienstleistungen, sowie sichere Arbeitsplätze. Wir wollen Umsatz und Gewinn kontinuierlich steigern und dabei über dem Branchendurchschnitt liegen. Gewinn ist uns dabei wichtiger als Umsatz.

Innovation

Innovative Produkte sind unerlässlich für ein kontinuierliches Wachstum und der Vergrößerung der Marktanteile.

Wir erweitern unser Produktportfolio durch eigene Entwick-lungen, aber auch durch Kooperationen mit anderen
Unternehmen. Im Mittelpunkt unserer Planungen und Entwicklungen steht immer der Mensch.

Mitarbeiterbindung

Die Fähigkeiten, Kenntnisse und die Motivation unserer Mitarbeiter sind ein wichtiger Erfolgsfaktor. Unser Ziel ist deshalb, die Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden.

5. Gemeinsam die Zukunft gestalten

Wir handeln selbstbewusst. Dazu haben wir Kampfgeist, die Kreativität, die Ausdauer und den Mut für Veränderungen. Wir stellen den Kunden in den Mittelpunkt unseres Denkens und Tuns. Unsere Aufgabe ist es, die Wünsche und Erwartungen des Kunden zu seinem und unserem Vorteil zu erfüllen.

Wir wollen stets hervorragende Leistungen bieten – bei der Qualität ebenso wie beim Preis-Leistungs-Verhältnis. An unserem Unternehmensleitbild wollen wir unser tägliches Handeln ausrichten und uns immer wieder an dem selbst gesteckten Anspruch messen.

Bei der Umsetzung unseres Leitbildes bevorzugen wir Geschäftspartner, die unsere Werte teilen und unterstützen.


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Firmengeschichte

Kompetenter Partner der Ergotherapie
Geniale, einfachste und überzeugende Lösungen kommen von Nitzbon.

Ergotherapeutische Hilfen entwickelt
Modernste Therapieform und großer Luxus war in den fünfziger Jahren der Kufenwebstuhl in der motorisch-funktionellen Ergotherapie (damals war noch der Begriff Beschäftigungstherapie üblich. Um Missverständnisse zu vermeiden und um den Text flüssig zu halten, wird er hier nicht verwendet).
Nur in der Schule im Annastift in Hannover stand ein Prototyp aus Holz. Die junge Ergotherapeutin Ute Schmid-Carlshausen hatte den Auftrag, 1959 die Abteilung für das neue Berufsgenossenschaftliche Krankenhaus Boberg zu planen und einzurichten, und das gestaltete sie so perfekt, dass ihre Abteilung noch Jahrzehnte später als vorbildlich in Mitteleuropa galt. „Eigentlich war alles was ich brauchte, für die Handwerker, die es bauen wollten, neu. Es gab Zeichnungen, aber kaum Modelle. Zunächst musste ich also Handwerker finden, Mitstreiter, die bereit waren, sich in dieses Gebiet einzudenken, und Nitzbon war ein Betrieb für Metallbau und Schlosserei in der Nachbarschaft des Klinikums“, erinnert sie sich.

„Der Betrieb gehörte damals noch meinem Vater und ich stürzte mich gerne in die Herausforderung, die sich hier bot. Es galt, nach dem Modell des damals einzigen Kufenwebstuhls in Deutschland am Annastift in Hannover, eine belastbare Metallkonstruktion zu entwickeln. Die leitende Ergotherapeutin, Beschäftigungstherapeutin damals, Ute Schmid-Carlshausen, hat das mit dem Architekten zusammen skizziert, und dann haben wir nach ihren Vorstellungen gebaut. Ute Schmid-Carlshausen war die Urheberin dieser gesamten Geschichte“, erinnert sich Uwe Nitzbon. In dieser Zeit wurde die Aufenthaltsdauer in Krankenhäusern in Wochen und Monaten gerechnet. Das forderte von den Patienten viel Geduld. Die Ergotherapie hatte neben der Aufgabe einer möglichst zugigen Rehabilitation auch die, Menschen denen diese Zeit zu lange wurde, zu motivieren. Es galt daher auch, sie sinnvoll zu beschäftigen. Der Kufenwebstuhl und ähnliche Geräte, an denen Bewegung geübt und dabei das Fach am webrahmen eingestellt wurde, waren das Mittel der Wahl. Um Flexion-Extension im Kniegelenk, Pro- und Supination an Fuß oder Hand und vieles mehr zu trainieren, wurde der Kamm über Flaschenzüge bewegt. Die Ergotherapeutin konnte Bewegungsausmaß und Widerstand exakt auf den Bedarf des Patienten einstellen. Höhenverstellbare Tische an der Wand und hochgehängte Webrahmen gehörten in dieses Konzept, bei dem Funktionalität im Vordergrund stand.

Schon kurz nach der Einweihung der BG-Klinik in Hamburg kamen Besucherinnen und Besucher, um sich die Abteilung anzusehen. Nitzbon erhielt die ersten Aufträge aus Abteilungen in Bad Bramstedt, Frankfurt-Höchst und Höxter. Ein Standbein war dieser Bereich für die Firma Nitzbon aber noch lange nicht; sie lebte weiterhin vom Metallbau, von Geländern, Blechen, Aluminiumsystemen und mehr.

Konkurrenzlos in vielen Bereichen
Zum Weltkongress der Ergotherapeuten 1970 in Zürich wagte Uwe Nitzbon sich mit einem Stand. Ute Schmid-Carlshausen half ihm, sich vor den Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten aus allen Ländern der Welt angemessen darzustellen. Von dort brachte er viele interessante Impulse und Kontakte mit. „Mit dem Entschluss, am Kongress teilzunehmen, hatte ich mich auch dafür entschieden, auf dieser Ebene weiter zu arbeiten“, berichtet Uwe Nitzbon, und er bekam Anerkennung, erhielt neue Aufgaben, Probleme zu lösen, gewann Vertrauen. Weil es noch so wenige Ergotherapie-Abteilungen und erst sieben Schulen gab, war selbst mit der Produktion kleiner Mengen nicht zu rechnen, Gebrauchsmusterschutz oder gar ein Patent anzumelden, kamen kaum in Frage.

„Die Kollegen hielten dieses Engagement meines Vaters wohl für tollkühn und versuchten gar nicht erst in seine Nische zu drängen. Das war unser Glück“, schließt Petra Nitzbon-Grimberg aus dieser Geschichte. Die Kauffrau ist heute für das Marketing im Hause Nitzbon zuständig. „Nitzbon war der einzige, der Webstuhladaptionen und dafür geeigneter Stühle baute. Als Mitte der siebziger Jahre die Ergotherapie bekannter und damit sehr gefragt wurde, stieg auch die Nachfrage nach seinen Produkten und niemand außer ihm konnte liefern. Damit wuchs auch der Bekanntheitsgrad von Nitzbon.“ Uwe Nitzbon hat sich also gemeinsam mit der Ergotherapie in Deutschland entwickelt, hat viel von den Therapeutinnen gelernt, sich genauestens auf den Bedarf der Ergotherapie eingestellt und konnte so auch viel Wissen und Können zusammen mit interessanten Produkten zurückgeben. Dabei hat er viel Einfühlungsvermögen, Ausdauer, Geduld und viel Liebe zur Sache bewiesen.

Ein aufmerksamer Zuhörer und Begleiter
Mit gelungenen Problemlösungen gewann Uwe Nitzbon Anerkennung und Vertrauen. „Es war eine kontinuierlich wachsende Spirale“, erinnert sich Uwe Nitzbon. „Wenn wir ein Problem neu zu lösen hatten, dann hatten wir immer im Auge, etwas Besonderes zu machen in Bezug auf Entwicklung, Konstruktion und Preis.“ Für Dysmelie-Kinder hat er einen Patronen-Tisch mit einem Scheren-Parallelogramm entwickelt. So wurde es möglich, die Arbeitsfläche bis zum Boden hin in jedem Winkel zu verstellen. Damals war es eine bahnbrechende Erfindung, die die optimale Behandlung von vielen „Contergan-Kindern“ erst möglich machte. Und ähnliche Ergebnisse ziehen sich durch die ganze gemeinsame Geschichte.

Hubert Rubitschon und andere Ergotherapeuten sehen bei Nitzbon die Ruberbahn für SI-Therapie optimal umgesetzt: „er ist ein ausgenommen angenehmer Mitmensch, mit dem man über alles reden kann. Er ist technisch sehr versiert und verfügt über ein breites Wissen. Dabei kann Uwe Nitzbon auch sehr gut zuhören und sich in den Bedarf seines Gegenübers einfühlen. Er kennt Ergotherapie inzwischen genau und kann sehr passende Lösungen anbieten“, berichtet Hubert Rubitschon. „Er ist ein kritischer Techniker, der Lösungen von Ergotherapeuten genau hinterfragt. Es ist ja auch nicht so, dass er ein Gerät produziert und es dann verkauft, vielmehr sind immer wieder tausend Anpassungen nötig. Jede Ergotherapie-Praxis fordert eine individuelle Lösung. Manchmal lässt sich das Gerät nicht an der Decke oder an der Wand anschrauben, ein anderes Mal reicht die Raumhöhe nicht aus.“

Immer am Puls der Zeit
Nitzbon konzentriert sich ganz auf die Forschung und Entwicklung von innovativen Konstruktionen für die Bereiche Ergo- und Rehabilitations-Therapie. Mit der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft im Frühjahr 2001 wurde der Grundstein zu einem weiteren Ausbau und Wachstum des Unternehmens gelegt. Seitdem liegt die organisatorische Leitung in den kompetenten Händen der Geschwister Petra Nitzbon-Grimberg, der Kauffrau und Jens Nitzbon, dem Entwickler. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass die Unternehmensphilosophie „Konstruktionen fürs Leben gewährleisten“ konsequent im Dialog mit den Kunden und zum Wohl der Anwender fortgeführt wird. Ihr Konzept: Die Tradition von Nitzbon, ideenreiche Planung, praxisorientierte Lösung und hohe Qualität mit kontinuierlicher Verbesserung der Produkte zu verbinden.

Die dritte Generation Nitzbon im Betrieb steht vor ganz neuen Herausforderungen. Der Markt dreht sich heute viel schneller, es sind ganz andere Lösungen gefordert und gute Produkte finden auch schnell ihre Nachahmer.

Und immer wieder schlüssige Neuheiten und Weiterentwicklungen bieten zu können, hält die Familie Nitzbon weiterhin engen Kontakt zu Ergotherapeuten und anderen Fachleuten. Mobilitätshilfen, therapeutische Tische und Stühle sowie innovative Übungsgeräte für den Bereich Pädiatrie sind nur ein begrenzter Ausschnitt von dem, was Nitzbon heute zu bieten hat. Die Auseinandersetzung mit diesem innovativen Team lohnt sich.

Gabriele Heyd, Reutlingen

Mit freundlicher Genehmigung des Schulz-Kirchner Verlags

Veröffentlichung in „ergotherapie & rehabilitation“ 8/03.




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Nitzbon AG von Hamburger Allianz für Familien ausgezeichnet

Traditionsbetrieb Nitzbon AG wurde als ein Unternehmen ausgezeichnet, das sich besonders für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf engagiert.

Bei Nitzbon arbeiten die Mitarbeiter offensichtlich gern. Die geringe Mitarbeiterfluktuation spricht für sich. Doch das kommt nicht von ungefähr. Seit Jahren wird bei Nitzbon auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter reagiert, wenn es darum geht, Familie und Beruf zu vereinbaren. Ob es die vorübergehende Teilzeitarbeit des Mitarbeiters einer schulpflichtigen Tochter ist, Arbeitszeiten, die sich nach Kindergartenöffnung richten, die Möglichkeit, das Kind spontan mitzubringen, wenn der Kindersitter ausgefallen ist, besondere Berücksichtigung der Urlaubsplanung von Mitarbeitern mit schulpflichtigen Kindern und Betriebsfeiern, die inklusive der Familien – „mit Kind und Kegel“ -stattfinden – der Handwerksbetrieb weiß seine hochspezialisierten Mitarbeiter zu schätzen und sie so gut es geht zu fördern.

„ Letztendlich kommt dies der Motivation unserer Mitarbeiter und damit auch deren Arbeitsleistung für unser Unternehmen zu gute!“, kann Petra Nitzbon-Grimberg, Geschäftsführerin bei Nitzbon bestätigen und „Wir freuen uns, dass diese Mitarbeiterführung, die für uns seit Jahren selbstverständlich ist, durch die Hamburger Allianz für Familien aktuell gewürdigt wird.“

„Diese Auszeichnung wirkt als Ansporn unser Angebot an unsere Mitarbeiter weiter zu entwickeln. Gleichzeitig ist unseren Mitarbeitern aber klar geworden, dass eben doch nicht alles als selbstverständlich aufgefasst werden kann.“, bekräftigt Petra Nitzbon-Grimberg.

Die "Hamburger Allianz für Familien" ist eine gemeinsame Initiative der Handelskammer, Handwerkskammer und des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg - Behörde für Soziales und Familie. Unterstützt wird diese Allianz von verschiedenen Partnern, die gesellschaftliche Verantwortung tragen. Hierzu gehören Kirchen und Gewerkschaften, Verbände, Wohlfahrtsorganisationen, Großbetriebe ebenso wie kleine und mittlere Unternehmen. Seit März 2007 wurden fast 50 Hamburger Betriebe als „familienfreundliche Unternehmen“ ausgezeichnet.

Gemeinsam an der Gestaltung einer familienfreundlichen Stadt zu arbeiten und dabei alle diejenigen einzubinden, die gesellschaftliche Verantwortung tragen – das ist das Ziel der „Hamburger Allianz für Familien“.



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Nitzbon AG für vorbildlichen Arbeitsschutz ausgezeichnet

Als eines von acht kleinen und mittleren Unternehmen des Hamburger Handwerks wurde die Mitgliedsfirma Nitzbon AG aus Hamburg-Lohbrügge am 3.Mai 2007 offiziell mit dem Logo der ArbeitsschutzPartnerschaftHamburg ausgezeichnet. Der Aufsichtsratsvorsitzende Herr Uwe Nitzbon durfte die Auszeichnung entgegennehmen. Dieser Betrieb hat einen systematischen Arbeitschutz eingeführt und dies in einem gemeinsamen Qualitätsprüfungsverfahren des Amtes für Arbeitsschutz und der Handwerkskammer Hamburg unter Beweis gestellt. Die feierliche Auszeichnung im Bauhüttensaal der Handwerkskammer wurde von Frau Dr. Sabine Eligehausen, Fachabteilungsleiterin des Amtes für Arbeitsschutz gemeinsam mit dem Vizepräsidenten der Handwerkskammer, Herrn Jens Jacobsen, vorgenommen.

Dabei betonte Dr. Eligehausen die große Bedeutung des Arbeitsschutzes für die Hamburger Handwerksbetriebe: „Wie wichtig ein funktionierender Arbeitsschutz gerade für kleinere und mittlere Unternehmen ist, zeigt die Tatsache, dass in diesen Betrieben mehr Arbeitsunfälle passieren als in Großunternehmen. Hier können wir im Rahmen der ArbeitsschutzPartnerschaft gezielt praxistaugliche Hilfen für sichere und gesunde Arbeitsplätze anbieten. Deshalb freue ich mich auch, dass unser innovatives Arbeitsschutzkonzept, das auf Kooperation und Eigenverantwortung setzt, inzwischen auch von anderen Bundesländern aufgegriffen worden ist".

Jens Jacobsen, Vizepräsident der Handwerkskammer Hamburg: „Arbeits- und Gesundheitsschutz gehören zum Selbstverständnis unserer Handwerksbetriebe und leisten einen wichtigen Beitrag zum Betriebserfolg. Mit dem gemeinsamen Projekt „Arbeitsschutz im Handwerk – Lösungen für Kleinbetriebe“ sprechen wir gezielt kleine Handwerksbetriebe an, um ihnen sichere und machbare Wege aufzuzeigen, wie sie die Vorschriften des Arbeits- und Gesundheitsschutzes in der betrieblichen Praxis umsetzen können. Damit sind wir in Hamburg beispielgebend".

Die ArbeitsschutzPartnerschaft ist ein Hamburger Bündnis, das gesunde und sichere Arbeitswelten fördern will. Zu den Partnern gehören Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften, Berufsgenossenschaften und das Amt für Arbeitsschutz der Gesundheitsbehörde. Die Partner wollen die Sicherheit und Gesundheit in Unternehmen sowie die Wettbewerbsfähigkeit und den Wirtschaftsstandort Hamburg stärken.

Der ArbeitsschutzPartnerschaftHamburg liegt ein gemeinsames Verständnis eines modernen Arbeitschutzes zu Grunde: Interessen der Wirtschaft und der Gesundheitspolitik, der Arbeitgeber und Beschäftigten nach wettbewerbsfähigen Betrieben und menschengerechten, gesundheitsförderlichen Arbeitsbedingungen werden hier miteinander verknüpft. Dies gilt auch und insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen. Schritt für Schritt, von der Projektidee bis zum Ergebnis, planen und bearbeiten Partner und interessierte Betriebe Problemlösungen. Diese Ergebnisse in betriebliche Praxis umzusetzen ist viel leichter, wenn Lösungen gemeinsam entwickelt wurden. Deshalb profitieren nicht nur die beteiligten Pilotbetriebe davon, sondern unter Umständen Unternehmen einer ganzen Branche. „ Die branchenübergreifende Projektarbeit hat motiviert und systematische Dokumentation unserer ohnehin seit Jahren bestehende Arbeitsschutzmaßnahmen hat uns auch in Hinblick auf die bevorstehende ISO 9001 Zertifizierung voran gebracht.“ weiß der Vorstand der Nitzbon AG Petra Nitzbon-Grimberg, die das Projekt aktiv begleitet hat, zu berichten. „Die aktuelle Einbeziehung unserer Mitarbeiter in das Projekt hat den Arbeits- und Gesundheitsschutz noch stärker in den Arbeitsablauf eingebaut.“ Die aktive Beteiligung an den Projekten zeigt, dass viele Betriebe die ArbeitsschutzPartnerschaft als Chance nutzen und ihren Arbeits- und Gesundheitsschutz verbessern. Alle Betriebe, die ihren Gesundheitsschutz vorbildlich ausrichten, dürfen nach der Überprüfung künftig das Logo der ArbeitsschutzPartnerschaftHamburg führen. In Hamburg wurden bislang bereits über 150 Unternehmen für vorbildlichen Arbeitsschutz ausgezeichnet.

Weitere Informationen zur ArbeitsschutzPartnerschaftHamburg sind unter www.arbeitsschutzpartnerschaft.hamburg.de zu finden.

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